Warnstreik bei Duvenbeck

Tarifauseinandersetzung Metall- und Elektro 2026
Erster Warnstreik bei Duvenbeck in Rastatt

Mit ihrem ersten Warnstreik haben die Beschäftigten von Duvenbeck in Rastatt am vergangenen Mittwoch ein deutliches Zeichen gesetzt. Die Belegschaft hat ihre „Feuertaufe“ mit Bravour bestanden und eindrucksvoll bewiesen, dass sie geschlossen hinter den Forderungen der IG Metall steht.


6. November 2026 6. November 2026


Mit einer Beteiligung von rund 95 Prozent über alle drei Schichten hinweg war die Aktion ein voller Erfolg.

Besonders bemerkenswert: Die Anwendung des Tarifabschlusses der Metall- und Elektroindustrie ist bei Duvenbeck keine Selbstverständlichkeit. Erst vor zwei Jahren wurde dieser wichtige Erfolg durch einen Tarifvertrag erkämpft und durchgesetzt. Nun zeigen die Beschäftigten, dass sie bereit sind, auch für die weitere Entwicklung ihrer Arbeits- und Einkommensbedingungen einzustehen.

Die Kolleginnen und Kollegen machten deutlich, dass sie die Forderungen der IG Metall in der laufenden Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie unterstützen. Dazu gehören unter anderem 5 Prozent mehr Entgelt, die Sicherung von Arbeitsplätzen und Standorten, eine tarifliche Gewinnbeteiligung sowie eine soziale Komponente für Beschäftigte in unteren Entgeltgruppen.

Die hohe Beteiligung über alle drei Schichten hinweg unterstreicht den starken Zusammenhalt der Belegschaft. Der erste Warnstreik bei Duvenbeck in Rastatt hat gezeigt: Die Beschäftigten stehen geschlossen hinter ihren Forderungen und sind bereit, gemeinsam für ein gutes Tarifergebnis einzutreten.

Die IG Metall Gaggenau wertet die starke Beteiligung als klares Signal an die Arbeitgeber. Die Beschäftigten erwarten ein deutlich verbessertes Angebot. Gemeinsam setzen sie ein Zeichen für höhere Entgelte, sichere Arbeitsplätze und eine gute Zukunftsperspektive. Sollte es in den Verhandlungen weiterhin keine ausreichend Bewegung geben, sind die Kolleginnen und Kollegen bereit, den Druck weiter zu erhöhen. Gemeinsam kämpfen sie für faire Entgelte, sichere Arbeitsplätze und die Zukunft ihrer Standorte.